Revitaliserung eines Hochhauses

Briefing

Das Eurohaus aus dem Jahr 1973 gehört mit seiner großflächigen Glasfassade immer noch zu den eindrucksvollsten Bauten der Bürostadt Frankfurt-Niederrad. Mit einer Gesamtfläche von 28.888 qm auf nur 12 Geschossen bietet das Hochhaus zahlreiche Möglichkeiten, moderne, zusammenhängende Bürolandschaften zu schaffen.

Das bereits 1998 kernsanierte Gebäude hatte aber einen hohen Instandhaltungsrückstau. Die Attraktivität der Liegenschaft war gesunken, Mieter wanderten ab und Neue konnten nicht gefunden werden.

TEK TO NIK Architekten sollte die solide Grundstruktur in das 21. Jahrhundert führen. Im Mittelpunkt standen dabei neben der notwendigen Neuabdichtung der Tiefgarage die repräsentativen Bereiche, wie das Foyer und die Außenanlagen.

Lösung

Um das Potenzial des Standorts für die Vermietung zurückzugewinnen, schlugen wir für die Außenanlagen einen grundlegenden Wandel vor. Mit neuen Pflanzwänden und -bändern entstand ein mediterraner Duft- und Lichtgarten, der tagsüber eine freundlich-sinnliche Impression erweckt und abends von farbigem Licht erhellt wird. Die Gestaltung lädt zum Verweilen ein und setzt schon außen ein starkes Qualitätssignal für das gesamte Gebäude.tl_files/images/content/eurohaus/Eurohaus_06.jpg

Innen wurde Licht zum wichtigsten neuen Designelement. Beispielsweise haben wir an den markanten Punkten Lichtdecken und sanft leuchtende Lichtwände eingezogen. Hinzu kommen illuminierte Möbel für den Empfang.

In den Geschossen haben wir das Lichtdesign aus der Lobby aufgegriffen. Damit erhalten die Geschossfoyers eine freundlich-hochwertige Gestaltung.

Mit dieser Lösung konnten schon bald neue Mieter gewonnen werden, so dass noch einige Mieterausbauten zum Projekt hinzukamen.